Kinemateque: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Einladung zu einem Filmabend am Samstag, den 17.1.2009, um 20.00 ===
 
  
  
"ÖSTERREICHS SISSI – FRANKREICHS FEMME FATALE"
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Um auch dieses Jahr der genialen und bezaubernden Schauspielerin Romy Schneider alle Ehre zu erweisen ( das Jahr 2008 stand u.a. in ihrem Zeichen ), zeigen wir das kommende Mal einen Klassiker der französischen Filmgeschichte mit der Schneider in einer der Hauptrollen:  
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[[Kategorie:Veranstaltungen]]
  
LES CHOSES DE LA VIE / DIE DINGE DES LEBENS von 1970 ( ein Jahr nach Romys Welterfolg LA PISCINE / DER SWIMMINGPOOL ).
 
Dieser von Claude Sautet psychologisch brilliant realisierte Film erzählt in tragisch-schönen Bildern die fatale Auswirkung, die Entscheidungslosigkeit mit sich bringen kann. In der Titelrolle Michel Piccoli, an seiner Seite – in der Rolle seiner Geliebten - Romy Schneider und Lea Massari als Mutter seines Kindes.
 
  
Zusätzlich warten wir noch mit einem sehr feinfühlig gestalteten Porträt der Künstlerin auf:
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„Die Aktivitäten, die Verfolgung und das grausame Ende einer italienischen Widerstandsgruppe zur Zeit der deutschen Besatzung (1944). Ein Meilenstein der Filmgeschichte.“
  
ROMY PORTRÄT EINES GESICHTS
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Lexikon des Internationalen Films
Dieser Film von Hans-Jürgen Syberberg aus dem Jahr 1966 zeigt die 27-jährige Schauspielerin auf der Suche nach ihrer künstlerischen Integrität.
 
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Romy Schneider bereits in 26 Filmen, u.a. unter der Regie von Luchino Visconti, Otto Preminger, Orson Welles, Woody Allen und René Clément, mitgewirkt. Ihre Weltkarriere hatte zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht begonnen. Noch kämpfte sie verbissen, ihr Sissi-Image loszuwerden.
 
  
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„Wenn es so etwas wie die Poesie der Menschlichkeit geben sollte, dann in Roberto Rossellinis nach wie vor begeisterndem Drama Roma, città aperta von 1945. Es ist dies nicht nur ein überaus realistisch wirkender Film über die Resistenza, den italienischen Widerstand gegen die deutschen Nazi-Besatzer in Rom, sondern ein Propagandafilm ganz eigener Art. […] Rom, offene Stadt [ist] ein Propagandafilm, der mit einem völlig nüchternen und deshalb umso stärker wirkenden Idealismus auf dem Guten im Menschen beharrt. Der behauptet, dass jenseits von Bildung und Herkommen jeder weiß, was richtig und falsch ist – und dass er deshalb, wenn es darauf ankommt, auch ein Held sein kann.“
  
<small>[[Kinemateque/Archiv]]</small>
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– Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung
  
[[Kategorie:Veranstaltungen]]
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„Schlüsselwerk des Neorealismus.“
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– Heyne Filmlexikon

Aktuelle Version vom 31. März 2010, 16:30 Uhr

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„Die Aktivitäten, die Verfolgung und das grausame Ende einer italienischen Widerstandsgruppe zur Zeit der deutschen Besatzung (1944). Ein Meilenstein der Filmgeschichte.“

– Lexikon des Internationalen Films

„Wenn es so etwas wie die Poesie der Menschlichkeit geben sollte, dann in Roberto Rossellinis nach wie vor begeisterndem Drama Roma, città aperta von 1945. Es ist dies nicht nur ein überaus realistisch wirkender Film über die Resistenza, den italienischen Widerstand gegen die deutschen Nazi-Besatzer in Rom, sondern ein Propagandafilm ganz eigener Art. […] Rom, offene Stadt [ist] ein Propagandafilm, der mit einem völlig nüchternen und deshalb umso stärker wirkenden Idealismus auf dem Guten im Menschen beharrt. Der behauptet, dass jenseits von Bildung und Herkommen jeder weiß, was richtig und falsch ist – und dass er deshalb, wenn es darauf ankommt, auch ein Held sein kann.“

– Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung

„Schlüsselwerk des Neorealismus.“

– Heyne Filmlexikon