Platinen Ätzen: Unterschied zwischen den Versionen

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(Platinenätzbeauftragte)
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# [[Benutzer:Christian|Christian]]
 
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Vom Platinenätzinteressierten zu besorgen:
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# Eine positiv beschichtete Platine („Presensitized Board“). Marke [http://www.bungard.de/index.php?option=com_content&view=article&id=25&Itemid=67&lang=english Bungard] ist schwerstens zu empfehlen (alle billigeren, die wir bisher probiert haben, haben nur in Tränen geendet).
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# Eine Overheadfolie (Karl Theodor eignet sich zum Ausdrucken vor Ort)
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# ~1.5h Zeit
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Die bisher mit dem Setup geätzten Platinen stammen alle aus [http://www.kicad-pcb.org/ KiCad], aber jede PCB-Software sollte sich dafür eignen. [[Benutzer:anlumo|anlumo]] kann etwas helfen dabei, wenns Schwierigkeiten mit der Bedienung gibt.
  
 
=== Schritt-für-Schritt ===
 
=== Schritt-für-Schritt ===
  
# Die Vorlage (nur front bzw. back copper layer, schwarz = Leiterbahn, weiß = keine Leiterbahn) auf die rauhe Seite einer Transparenzfolie drucken. Dabei muss eine möglichst gute Deckung erreicht werden. Ein akzeptables Ergebnis erhält man, wenn man das ganze 2x ausdruckt und genau übereinander klebt (siehe 1. Bild in der Gallery). Wenns wirklich gut sein soll, kann man im [http://www.naehsalon.at/ Nähsalon] das ganze auf einem speziell für so etwas modifizierten Drucker ausdrucken lassen (kostet halt etwas). Achtung: Nach dem Ausdruck im Nähsalon sollte man die Folie eine weile trocknen lassen (minimum 15mins, besser ein paar Stunden), da das ein Tintenkleckser ist!
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# Die Vorlage (nur front bzw. back copper layer, schwarz = Leiterbahn, transparent = keine Leiterbahn) auf die rauhe Seite einer Transparenzfolie drucken. Dabei muss eine möglichst gute Deckung erreicht werden. Ein akzeptables Ergebnis erhält man, wenn man das ganze 2x ausdruckt und genau übereinander klebt (siehe 1. Bild in der Gallery). Wenns wirklich gut sein soll, kann man im [http://www.naehsalon.at/ Nähsalon] das ganze auf einem speziell für so etwas modifizierten Drucker ausdrucken lassen (kostet halt etwas). Achtung: Nach dem Ausdruck im Nähsalon sollte man die Folie eine weile trocknen lassen (minimum 15mins, besser ein paar Stunden), da das ein Tintenkleckser ist!
 
# Folie auf die Größe des Boards zurechtschneiden (ein paar cm Rahmen lassen, damit mans angreifen kann ohne Fingerabdrücke auf den Leiterbahnen zu hinterlassen).
 
# Folie auf die Größe des Boards zurechtschneiden (ein paar cm Rahmen lassen, damit mans angreifen kann ohne Fingerabdrücke auf den Leiterbahnen zu hinterlassen).
 
# Die UV-Lampe unter den Belichtungstisch beim Eingang vom WEL platzieren und einschalten. Braucht ein paar Minuten zum Warm werden (wenn man nicht mehr reinschauen kann, dann ist sie warm. Tipp: Sonnenbrille verwenden!).
 
# Die UV-Lampe unter den Belichtungstisch beim Eingang vom WEL platzieren und einschalten. Braucht ein paar Minuten zum Warm werden (wenn man nicht mehr reinschauen kann, dann ist sie warm. Tipp: Sonnenbrille verwenden!).
 
# Schutzfolie vom PCB abziehen, und auf die korrekt platzierte Overheadfolie face down auf die Glasscheibe im Belichtungstisch legen. In den Tisch integrierte Abdeckung drauf, und etwas sehr schweres auf die Abdeckung (damit die Abdeckung direkt auf das PCB drückt). Ziemlich genau 3 Minuten belichten (die UV-Lampe hat einen Timer!). Danach muss die Platine vor der Behandlung mit der Fixierflüssigkeit möglichst wenig Licht ausgesetzt werden, Zeit ist daher kritisch!
 
# Schutzfolie vom PCB abziehen, und auf die korrekt platzierte Overheadfolie face down auf die Glasscheibe im Belichtungstisch legen. In den Tisch integrierte Abdeckung drauf, und etwas sehr schweres auf die Abdeckung (damit die Abdeckung direkt auf das PCB drückt). Ziemlich genau 3 Minuten belichten (die UV-Lampe hat einen Timer!). Danach muss die Platine vor der Behandlung mit der Fixierflüssigkeit möglichst wenig Licht ausgesetzt werden, Zeit ist daher kritisch!
 
# Die weiteren Arbeitsschritte finden im [[Chemielab|Chemielabor]] statt:
 
# Die weiteren Arbeitsschritte finden im [[Chemielab|Chemielabor]] statt:
# Ätzlösung (250g Natriumpersulfat pro Liter, Kanister mit fertigen Mischungen stehen bereit! Sind an der knallig blauen Flüssigkeitsfarbe leicht zu erkennen) so weit in die Ätzstation einfüllen, dass das Heizelement des Heizstabes vollständig eintaucht. Gerät aufdrehen (Verteilerstecker ist vermutlich notwendig). Es muss ~40-45°C Temperatur erreichen, was ziemlich lange dauert. Daher sollte man damit schon während des vorigen Schritts anfangen, und der nächste Schritt kann dazwischen erfolgen:
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# Ätzlösung (250g Natriumpersulfat pro Liter, Kanister mit fertigen Mischungen stehen bereit! Sind an der knallig blauen Flüssigkeitsfarbe leicht zu erkennen) so weit in die Ätzstation einfüllen, dass das Heizelement des Heizstabes vollständig eintaucht. Gerät aufdrehen (Verteilerstecker ist vermutlich notwendig). Es muss ~40-45°C Temperatur erreichen, was ~25mins dauert. Daher sollte man damit schon während des vorigen Schritts anfangen, und der nächste Schritt kann dazwischen erfolgen:
# Einweghandschuhe anziehen! Fixierflüssigkeit (1-2g Natriumhydroxid auf 100ml 50°C Wasser) in eine Plastikschale geben und die Platine reinlegen, bis sich die dunkle Schicht von dem belichteten Bereich gelöst hat. Mit einem gut ausgewaschenen Pinsel vorsichtig drüberwischen. Dauert ~10sec (danach sollten die Leiterbahnen gut sichtbar sein), dann rausnehmen (sollte nicht zu lange drin sein). Flüssigkeit mit viel Wasser in den Abfluss leeren, Pinsel gut auswaschen.
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# Einweghandschuhe anziehen! Fixierflüssigkeit (~1g Natriumhydroxid auf 100ml 50°C Wasser — Warmwasser vom Wasserhahn reicht, wenn es etwas Zeit hatte zum Erwärmen) in eine Plastikschale geben und die Platine reinlegen, bis sich die dunkle Schicht von dem belichteten Bereich gelöst hat. Mit einem gut ausgewaschenen Pinsel vorsichtig drüberwischen. Dauert ~10sec (danach sollten die Leiterbahnen gut sichtbar sein), dann rausnehmen. Flüssigkeit mit viel Wasser in den Abfluss leeren, Pinsel gut auswaschen und zum Trocknen daneben aufhängen.
# Gut mit Wasser abspülen.
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# Platine gut mit Wasser abspülen.
# Das Board in der Halterung der Ätzstation einspannen, mit einem Gummiringerl unten fixieren (siehe Foto), die Luftpumpe einstecken und — sobald die Ätzflüssigkeit ~40°C warm ist (dauert ca. 25mins zum Aufheizen!) — etwa 10 Minuten ätzen. Zur Sichereit immer wieder ansehen und erst entfernen, wenn wirklich alle kleinen Kupferbrücken weggeätzt sind. ACHTUNG: Flüssigkeit sollte nie mehr als 50°C bekommen! Die Heizung hat keinen Thermostat eingebaut, d.h. wenn das Bad länger verwendet werden soll, ab und zu checken und wenn es 50°C erreicht hat, sie abstecken!
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# Das Board in der Halterung der Ätzstation einspannen, mit einem Gummiringerl unten fixieren (siehe Foto), die Luftpumpe einstecken und — sobald die Ätzflüssigkeit ~40°C warm ist — etwa 20 Minuten ätzen. Zur Sichereit immer wieder ansehen und erst entfernen, wenn wirklich alle kleinen Kupferbrücken weggeätzt sind (viel zu lange drinnen lassen hat keine negativen Auswirkungen). ACHTUNG: Flüssigkeit sollte nie mehr als 50°C bekommen! Die Heizung hat keinen Thermostat eingebaut, d.h. wenn das Bad länger verwendet werden soll, ab und zu checken und wenn es 50°C erreicht hat, sie abstecken!
 
# Gut mit Wasser abspülen.
 
# Gut mit Wasser abspülen.
 
# Azeton auf ein Papierhandtuch geben und damit die Platine abwischen.
 
# Azeton auf ein Papierhandtuch geben und damit die Platine abwischen.
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# Ätzlösung über das Kunststoffrohr auf der Seite wieder in den Behälter leeren (das dauert eine Weile).
 
# Ätzlösung über das Kunststoffrohr auf der Seite wieder in den Behälter leeren (das dauert eine Weile).
 
# Alle Gerätschaften verstauen.
 
# Alle Gerätschaften verstauen.
# There's no step 16!
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# Etwaige Flüssigkeitstropfen gründlich entfernen (nicht zu lange warten damit, sonst bleiben Kupferrückstände bei der Ätzflüssigkeit bzw. Löcher bei der Fixierflüssigkeit).
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# There's no step 17!
  
 
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Version vom 22. August 2013, 03:36 Uhr

etched another shiny new PCB

ACHTUNG: Diese Anleitung dient nur der Wiederauffrischung. Beim ersten Mal bitte von einem Platinenätzbeauftragten einschulen lassen! Momentan sind dies:

  1. anlumo
  2. Christian

Vorbereitung

Vom Platinenätzinteressierten zu besorgen:

  1. Eine positiv beschichtete Platine („Presensitized Board“). Marke Bungard ist schwerstens zu empfehlen (alle billigeren, die wir bisher probiert haben, haben nur in Tränen geendet).
  2. Eine Overheadfolie (Karl Theodor eignet sich zum Ausdrucken vor Ort)
  3. ~1.5h Zeit

Die bisher mit dem Setup geätzten Platinen stammen alle aus KiCad, aber jede PCB-Software sollte sich dafür eignen. anlumo kann etwas helfen dabei, wenns Schwierigkeiten mit der Bedienung gibt.

Schritt-für-Schritt

  1. Die Vorlage (nur front bzw. back copper layer, schwarz = Leiterbahn, transparent = keine Leiterbahn) auf die rauhe Seite einer Transparenzfolie drucken. Dabei muss eine möglichst gute Deckung erreicht werden. Ein akzeptables Ergebnis erhält man, wenn man das ganze 2x ausdruckt und genau übereinander klebt (siehe 1. Bild in der Gallery). Wenns wirklich gut sein soll, kann man im Nähsalon das ganze auf einem speziell für so etwas modifizierten Drucker ausdrucken lassen (kostet halt etwas). Achtung: Nach dem Ausdruck im Nähsalon sollte man die Folie eine weile trocknen lassen (minimum 15mins, besser ein paar Stunden), da das ein Tintenkleckser ist!
  2. Folie auf die Größe des Boards zurechtschneiden (ein paar cm Rahmen lassen, damit mans angreifen kann ohne Fingerabdrücke auf den Leiterbahnen zu hinterlassen).
  3. Die UV-Lampe unter den Belichtungstisch beim Eingang vom WEL platzieren und einschalten. Braucht ein paar Minuten zum Warm werden (wenn man nicht mehr reinschauen kann, dann ist sie warm. Tipp: Sonnenbrille verwenden!).
  4. Schutzfolie vom PCB abziehen, und auf die korrekt platzierte Overheadfolie face down auf die Glasscheibe im Belichtungstisch legen. In den Tisch integrierte Abdeckung drauf, und etwas sehr schweres auf die Abdeckung (damit die Abdeckung direkt auf das PCB drückt). Ziemlich genau 3 Minuten belichten (die UV-Lampe hat einen Timer!). Danach muss die Platine vor der Behandlung mit der Fixierflüssigkeit möglichst wenig Licht ausgesetzt werden, Zeit ist daher kritisch!
  5. Die weiteren Arbeitsschritte finden im Chemielabor statt:
  6. Ätzlösung (250g Natriumpersulfat pro Liter, Kanister mit fertigen Mischungen stehen bereit! Sind an der knallig blauen Flüssigkeitsfarbe leicht zu erkennen) so weit in die Ätzstation einfüllen, dass das Heizelement des Heizstabes vollständig eintaucht. Gerät aufdrehen (Verteilerstecker ist vermutlich notwendig). Es muss ~40-45°C Temperatur erreichen, was ~25mins dauert. Daher sollte man damit schon während des vorigen Schritts anfangen, und der nächste Schritt kann dazwischen erfolgen:
  7. Einweghandschuhe anziehen! Fixierflüssigkeit (~1g Natriumhydroxid auf 100ml 50°C Wasser — Warmwasser vom Wasserhahn reicht, wenn es etwas Zeit hatte zum Erwärmen) in eine Plastikschale geben und die Platine reinlegen, bis sich die dunkle Schicht von dem belichteten Bereich gelöst hat. Mit einem gut ausgewaschenen Pinsel vorsichtig drüberwischen. Dauert ~10sec (danach sollten die Leiterbahnen gut sichtbar sein), dann rausnehmen. Flüssigkeit mit viel Wasser in den Abfluss leeren, Pinsel gut auswaschen und zum Trocknen daneben aufhängen.
  8. Platine gut mit Wasser abspülen.
  9. Das Board in der Halterung der Ätzstation einspannen, mit einem Gummiringerl unten fixieren (siehe Foto), die Luftpumpe einstecken und — sobald die Ätzflüssigkeit ~40°C warm ist — etwa 20 Minuten ätzen. Zur Sichereit immer wieder ansehen und erst entfernen, wenn wirklich alle kleinen Kupferbrücken weggeätzt sind (viel zu lange drinnen lassen hat keine negativen Auswirkungen). ACHTUNG: Flüssigkeit sollte nie mehr als 50°C bekommen! Die Heizung hat keinen Thermostat eingebaut, d.h. wenn das Bad länger verwendet werden soll, ab und zu checken und wenn es 50°C erreicht hat, sie abstecken!
  10. Gut mit Wasser abspülen.
  11. Azeton auf ein Papierhandtuch geben und damit die Platine abwischen.
  12. Ergebnis bewundern! Aber nur kurz, weil jetzt kommt das Aufräumen:
  13. Alles abstecken.
  14. Ätzlösung über das Kunststoffrohr auf der Seite wieder in den Behälter leeren (das dauert eine Weile).
  15. Alle Gerätschaften verstauen.
  16. Etwaige Flüssigkeitstropfen gründlich entfernen (nicht zu lange warten damit, sonst bleiben Kupferrückstände bei der Ätzflüssigkeit bzw. Löcher bei der Fixierflüssigkeit).
  17. There's no step 17!

Sicherheitshinweise

tl;dr: Du wirst eines grausamen Todes sterben.

Die Natriumhydroxid-Lösung ist sehr ätzend. Ein menschlicher Finger hält es ca. 5sec da drin aus (dabei wird der natürliche Fettfilm abgebaut, bis nichts mehr da ist), danach wird die Grundstruktur angegriffen. Definitiv nicht zum Trinken geeignet.

Die Natriumpersulfat-Lösung ist weniger problematisch. Kontakt mit der Haut ist in einem normalen Zeitraum kein Problem. Trinken ist aufgrund des hohen Kupfergehalts wohl aber auch nicht zu empfehlen. Weiters sollte diese Flüssigkeit auch nicht in den Abfluss geleert werden (muss vorher per Elektrolyse gereinigt werden).

Azeton verdunstet relativ schnell, die Dämpfe sollte man eher nicht einatmen. Direkter Hautkontakt ist kein Problem, da es zu schnell verdunstet, um groß Schaden anzurichten.

Kostenaufstellung (Stand August 2013)

anlumo hat alles hier finanziert und bittet daher bei Verwendung um eine Kostenbeteiligung!

  1. Ätzstation mit Heizstab und Blubberschlauch+Pumpe €116.87
  2. Azeton 1l (vom Baumarkt) €?
  3. UV-Belichtungseinheit (gebraucht) €2
  4. Natriumhydroxid 5kg: €11.59 + €7.49 Versand
  5. Natriumpersulfat 1kg: €15.25
  6. Overheadfolien für Laserdrucker, 100Stk. €18.99 (Libro)
  7. Latex-Handschuhe 100 Paar, Large €16.70 (Apotheke)

Tipps für KiCad

Einstellungen für die Ground Plane, die gut funktioniert haben:

  1. Clearance: 0.35 mm
  2. Minimum width: 0.3 mm
  3. Corner smoothing: None
  4. Pad connection: Thermal relief
  5. Thermal Reliefs
    1. Antipad clearance: 0.5 mm
    2. Spoke width: 1 mm
  6. Fill mode: Polygon
  7. Segments / 360 deg: 16
  8. Outline slope: Arbitrary
  9. Outline style: Hatched

Tracks mit 0.3 mm sind überhaupt kein Problem, da kann man vermutlich noch runter gehen.

See also: PCB etching notes in English