Metaversity

aus Metalab, dem offenen Zentrum für meta-disziplinäre Magier und technisch-kreative Enthusiasten.
Version vom 16. Juli 2007, 17:36 Uhr von Kyrah (Diskussion | Beiträge)

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Bei der Metaversity geht es darum, einen strukturierten Rahmen zu schaffen, in dem im Metalab vorhandenes Wissen Interessierten zugänglich gemacht und Know-How gemeinschaftlich erarbeitet werden kann. Im Gegensatz zu themenbezogenen Einzelveranstaltungen ist die Metaversity ein langfristig angelegtes Programm.

In der Metaversity soll es einmal verschiedene Fachgruppen geben. Im Augenblick gibt es die Fachgruppe Elektronik und die Fachgruppe Chemie. Bei der Erstellung dieser Einführung gab es nur die Fachgruppe Elektronik, daher bezieht sich dieser Text derzeit auch noch sehr stark auf diese.


Wozu das ganze eigentlich

Wir haben festgestellt, dass Bereiche wie z.B. "Elektronik" sich nicht eignen, um sinnvoll Vortragsveranstaltungen wie z.B. "Grundlagen der Elektronik" anzubieten. Zu umfangreich ist das Thema, zu wichtig ist es für das Verständnis des Gesagten, es praktisch auszuprobieren, bevor man für weitere theoretische Grundlagen bereit ist. In der Elektronik geht es nicht nur darum, Wissen anzuhäufen, sondern ähnlich dem Programmieren ist es auch notwendig, sich eine spezielle Denkweise anzueignen, um Probleme effizient (oder überhaupt) lösen zu können.

Daher die Idee, etwas zu machen, was keine einmalige Veranstaltung sondern ein Prozess ohne vorab definiertes Ende ist.

Zwar könnte man sowas auch informeller machen, es hat sich jedoch gezeigt, dass solche Prozesse leichter wieder einschlafen, wenn sie keinen "offiziellen Rahmen" haben.


Wie funktionert es

Natürlich ist das ganze (v.a. in einer so institutionalisierten Form) für uns etwas Neues und wir müssen erst sehen, wie es sich entwickelt. Hier ist die grobe Idee, wie das ganze ablaufen soll:

Jede Fachgruppe hat eine Wikiseite, auf der die Mitglieder der Fachgruppe sich eintragen und auch ihren fachlichen Hintergrund bekanntgeben. Wenn jemand aus der Fachgruppe sich für ein Thema interessiert oder Hilfe bei einem Projekt braucht, kann er sich jemand aus der Fachgruppe mit dem entsprechenden Vorwissen als Coach dazuholen. Als Gegenleistung sollte diese Person aber auch wieder anderen Fachgruppenmitgliedern als Coach zur Verfügung stehen.

Natürlich kann jeder auch absagen, wenn er gebeten wird, Coach zu sein - aber grundsätzlich gibt jemand, der sich in einer Fachgruppe einträgt damit bekannt, dass es OK und willkommen ist, ihn zu bitten, in einem Projekt Coach zu sein.

Darüber hinaus verwalten die Fachgruppenmitglieder im Wiki "Workbooks", in denen die abgeschlossenen Projekte und Workshops von den Teilnehmern in einer Art beschrieben werden sollen, dass es anderen später als Referenz dienen kann.

Obwohl grundsätzlich auch größere Veranstaltungen denkbar wären, liegt der Fokus doch auf Veranstaltungen mit 2 bis 5 Teilnehmern (inkl. Coach).

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, als Fachgruppe in unregelmäßigen Abständen Meetings zu machen, um das weitere Vorgehen der Gruppe zu besprechen. Diese Meetings sollten aber keine Jours Fixes sein sondern anlassbezogen stattfinden und mit WikiVotes koordiniert werden.

Fachgruppen

Die Idee der Metaversity ist es keinesfalls, jetzt möglichst viele kleine Fachgruppen zu haben, sondern eher wenige Fachgruppen zu gründen und diese in ihrem "Wirkungsbereich" etwas weiter zu fassen. So deckt z.B. derzeit die Fachgruppe Elektronik auch die Mechatronik mit ab.

- Fachgruppe Elektronik

- Fachgruppe Chemie

Geschichte

- Die Idee zur Metaversity entstand am Elektronik Jour Fixe am 27. Juni 2007.