MetaFunk/Workshops/Magnetloop Workshop: Unterschied zwischen den Versionen

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Wir bauen eine Magnetloop Antenne für Kurzwellenfunk aus einfach zu beschaffenden Materialien und mit ein paar guten Ideen. Fernabstimmbar, mögicherweise sogar automatisch und durchaus inspiriert von [http://www.alexloop.com Alexandre Grimberg, PY1AHD].
 
Wir bauen eine Magnetloop Antenne für Kurzwellenfunk aus einfach zu beschaffenden Materialien und mit ein paar guten Ideen. Fernabstimmbar, mögicherweise sogar automatisch und durchaus inspiriert von [http://www.alexloop.com Alexandre Grimberg, PY1AHD].
  
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Als Vorbild dient die [http://alexloop.com/artigo36.html Coke-Loop] Antenne von Alexandre Grimberg. Allerdings gilt das nur für die Idee einen variablen Kondensator mit Getränkedosen herzustellen. Das soll hier mal ausprobiert werden.
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Als Vorbild dient die [http://alexloop.com/artigo36.html Coke-Loop] Antenne von Alexandre Grimberg. Allerdings gilt das nur für die Idee einen variablen Kondensator mit Getränkedosen herzustellen. Das sollte hier mal ausprobiert werden. Die Antenne selber ist zwar noch nicht fertig, den Kondensator haben wir aber schon mal zusammengebaut und ausprobiert.
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Zur Dimensionierung einer Magnetloop verwenden wir ein kleines aber ganz gutes Programm. Es ist zwar leider Windowsbasiert, funktioniert aber zur Not auch ganz gut unter Wine.
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Download unter: http://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm
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Ein Kondensator besteht aus einer 500 ml Bierdose und einer 330 ml Energydrink Dose die ineinander gesteckt werden. Zusammen und auf Abstand gehalten werden Sie aus 4 mm starken Acrylglas Ringen, zurechtgeschnitten mit dem [[Lazzzor]]
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Pro Stück ergibt sich in dieser Bauart eine variable Kapazität von 50 pF - 100 pF. Der Abstand zwischen den Dosen beträgt ca. 4 mm - das sollte also auch für ein paar kV Spannngsfestigkeit ausreichen.
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In der neben gezeigten Form sind die Kondensatoren über eine Kupferplatine in Serie geschaltet. Für die Funktion der Magnetloop wäre eine Parallelschaltung besser aber mechanisch/räumlich schwieriger. Darum haben wir diesen Aufbau derzeit zurückgestellt und überlegen eine bessere Montage. Außerdem suchen wir noch eine Möglichkeit die Übergangswiderstände zwischen den Bauteilen zu minimieren, für maximale Effizienz.
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Tipps und weitere Vorschläge erwünscht, das Projekt ist noch nicht abgeschlossen!
  
  

Version vom 13. Februar 2013, 00:55 Uhr

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Magnetloop Workshop

Workshop - Hackerspace Style

Clubabend Mi 09.11.2011, Treffpunkt ab 19:30 Uhr im Metalab

Wir bauen eine Magnetloop Antenne für Kurzwellenfunk aus einfach zu beschaffenden Materialien und mit ein paar guten Ideen. Fernabstimmbar, mögicherweise sogar automatisch und durchaus inspiriert von Alexandre Grimberg, PY1AHD.


Metalab
Rathausstraße 6
1010 Wien


PS: Gäste sind - wie immer im Metalab - gern willkommen.

Dokumentation

Als Vorbild dient die Coke-Loop Antenne von Alexandre Grimberg. Allerdings gilt das nur für die Idee einen variablen Kondensator mit Getränkedosen herzustellen. Das sollte hier mal ausprobiert werden. Die Antenne selber ist zwar noch nicht fertig, den Kondensator haben wir aber schon mal zusammengebaut und ausprobiert.


Zur Dimensionierung einer Magnetloop verwenden wir ein kleines aber ganz gutes Programm. Es ist zwar leider Windowsbasiert, funktioniert aber zur Not auch ganz gut unter Wine.

Download unter: http://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm


Variabler Kondensator

Getränkedosen


Ein Kondensator besteht aus einer 500 ml Bierdose und einer 330 ml Energydrink Dose die ineinander gesteckt werden. Zusammen und auf Abstand gehalten werden Sie aus 4 mm starken Acrylglas Ringen, zurechtgeschnitten mit dem Lazzzor

Beercan varcap.jpg

Pro Stück ergibt sich in dieser Bauart eine variable Kapazität von 50 pF - 100 pF. Der Abstand zwischen den Dosen beträgt ca. 4 mm - das sollte also auch für ein paar kV Spannngsfestigkeit ausreichen.


In der neben gezeigten Form sind die Kondensatoren über eine Kupferplatine in Serie geschaltet. Für die Funktion der Magnetloop wäre eine Parallelschaltung besser aber mechanisch/räumlich schwieriger. Darum haben wir diesen Aufbau derzeit zurückgestellt und überlegen eine bessere Montage. Außerdem suchen wir noch eine Möglichkeit die Übergangswiderstände zwischen den Bauteilen zu minimieren, für maximale Effizienz.


Tipps und weitere Vorschläge erwünscht, das Projekt ist noch nicht abgeschlossen!


Material

  • 1/2" Koaxkabel für den Loop - bringt OE1RFC
  • RG 213 Koaxkabel für die Koppelschleife - bringt OE4DNS
  • Getränkedosen für den variablen Kondensator, vermutlich Red Bull verschiedener Größen - bringt OE4DNS
  • Diverses Material für Kleinteile - Holz, Plexiglas usw - gibts im Whateverlab
  • Kabelbuchse, Stecker und Koaxkabel zum Anschluss an einen Transceiver - wer?
  • was noch?


Werkzeuge

  • Alles was sich im Whateverlab so finden lässt - inkl. Löstationen, Oszis, Lasercutter und es findet sich bestimmt auch ein Einsatzgebiet für einen 3D-Druker. Sonst wärs ja nicht "Hackerspace Style"
  • Netwerk Analyzer - wer?
  • was noch?


Aufbau

  • Loop aus 1/2" Koaxkabel - Durchmesser? bzw. für welche Bänder?
  • HF Einspeisung mittels Koppelschleife - Durchmesser? oder wollen wir ein Gamma Match?
  • Variable Kondensatoren aus Getränkedosen - Verstellbar ohne dass man die Dosen angreifen muss.
  • Kondensatoreinstellung mittels e-Motor (umgebauter Servo), entweder per Gewindestange oder alternativ mit Linearantrieb (kann man mit dem Lasercutter ganz gut herstellen)


Optional bzw. später mal

  • Fernabstimmung (langes Kabel, WLAN, Bluetooth.... whatever)
  • Automatische Abstimmung (SWR-Messung usw.)

Warum das Alles wenn man Magloops auch kaufen kann?

Magnetloop Antennen sind ja nichts Neues mehr und kaufen kann man sie auch. Sie sind aber auch ganz einfach und vor allem günstig selber herzustellen wenn man sich nur mal traut. Interessant ist vor allem sich ein variabler Kondensator aus Getränkedosen verhält. Der Hack-Value ist jedenfalls groß, wie gut und mit welcher Leistung das dann funkt wird sich zeigen. Und wer QRO will kann ja auch einen Plattenkondensator aus Alublech basteln, das ist ja auch kein unlösbares Problem.