Freedom Not Fear 2008/Website

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Inhalt

Zuständigkeit: michi ?


Quellen zum Thema "Videoüberwachung bringt nichts":

Aus der Zusammenfassung, S. 8: Out of the 13 systems evaluated six showed a relatively substantial reduction in crime in the target area compared with the control area, but only two showed a statistically significant reduction relative to the control, and in one of these cases the change could be explained by the presence of confounding variables. Crime increased in seven areas but this could not be attributed to CCTV.


Aus dem zugehörigen Artikel der Humanistischen Union:

Die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die Videoüberwachung und -aufzeichnung führte nicht zu einer sinkenden Kriminalitätsrate im Bereich der drei untersuchten U-Bahn-Linien (U2, U6, U8). Die Anzahl der registrierten Straftaten stieg im Untersuchungszeitraum (3.3.-16.10.2006) auf diesen drei Linien sogar leicht an.
  • Obwohl während des Pilotprojektes die Anfragen der Ermittlungsbehörden nach Videomaterial um 240% zunahmen, ist die Bedeutung der Videodaten für die Aufklärung von Straftaten vergleichsweise gering - im Untersuchungszeitraum wurden ganze 261 Vorfälle ausgewertet, während die Polizeiliche Kriminalstatistik für den Vergleichszeitraum des Vorjahes 8729 Delikte ausweist.
  • Nur bei 32% der 78 Fälle, in denen Bildmaterial vorhanden war, reichte dessen Qualität auch aus, um Verdächtige identifizieren zu können. (s.S. 32)
  • Eine umfassendere Auswertung von Videodaten zur Aufklärung von Straftaten wäre angesichts des enormen Personalaufwands kaum effektiv: Für die Bearbeitung der 261 Anfragen wurden 330 Arbeitsstunden benötigt, um das Videomaterial auszuwerten. Wenn ab 1.1. 2008 auf allen U-Bahnhöfen Videodaten aufgezeichnet und zugleich die Aufklärungsquote erhöht werden sollte, stiege der Technik- und Personalbedarf enorm an.
  • Für die Aufklärung von Sachbeschädigungen wie Graffiti oder Vandalismus spielen die Videoaufzeichnungen praktisch keine Rolle - weil Graffiti-Sprayer geplant vorgehen und die vorhandenen Kameras einplanen, weshalb kaum verwertbares Bildmaterial vorliegt, aber auch weil die Schäden oft erst nach dem Löschen der Aufnahmen festgestellt werden. (s.S. 19f.)

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