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aus Metalab, dem offenen Zentrum für meta-disziplinäre Magier und technisch-kreative Enthusiasten.
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=== Wie sieht's aus? ===
 
=== Wie sieht's aus? ===
Mit 135 Abonnenten auf unser Mailinglisten (104 auf der Diskussionsliste, und 31 auf der Announce-Only Liste), sowie 104 Wiki-Usern können wir ein konkretes Bedürfnis dokumentieren. Mehr als 100 Einzelpersonen haben Interesse und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit an dem Projekt bekundet und Vorarbeiten im Rahmen mehrerer Treffen geleistet. Es liegen dem Metalab zugedachte Hardware, Equipment, und Einrichtung im Wert zehntausender Euro ungenutzt in Lagerräumlichkeiten.
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Mit 157 Abonnenten unser Mailinglisten (119 auf der Diskussionsliste, und 38 auf der Announce-Only Liste), sowie 105 Wiki-Usern können wir ein konkretes Bedürfnis dokumentieren. Mehr als 100 Einzelpersonen haben Interesse und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit an dem Projekt bekundet und Vorarbeiten im Rahmen mehrerer Treffen geleistet. Es liegen dem Metalab zugedachte Hardware, Equipment, und Einrichtung im Wert zehntausender Euro ungenutzt in Lagerräumlichkeiten.
  
 
Im Februar 2006 haben wir ein geeignetes Lokal in Wien 1. besichtigt und entsprechende Finanzierung gesichert. Leider wurde uns vom Vermieter nicht der Zuschlag erteilt, so dass wir derzeit nach einer geeigneten Immobilie suchen.  
 
Im Februar 2006 haben wir ein geeignetes Lokal in Wien 1. besichtigt und entsprechende Finanzierung gesichert. Leider wurde uns vom Vermieter nicht der Zuschlag erteilt, so dass wir derzeit nach einer geeigneten Immobilie suchen.  

Version vom 7. März 2006, 14:36 Uhr

cbase - eines der vielen Vorbilder

Das Metalab

Ein offenes Zentrum für meta-disziplinäre Magier und technisch-kreative Enthusiasten.

Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.

-- Arthur C. Clarke, "Profiles of The Future", 1961 (Clarke's third law)

Worum geht's?

Der Verein Metalab hat sich das Ziel gesetzt einen eigenständigen Ort für technisch-kreativ Schaffende zu errichten und zu betreiben. Wie bei einer permanenten Open-Space-Konferenz können hier neue Ideen keimen und umgesetzt werden.

Wir unterscheiden uns von klassischen Technologizentren auf vielerlei Weise. Wir sind ein Verein und unsere Tätigkeit ist somit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Weiters wird der Verein keine administrativen Angestellten haben und ausschliesslich ehrenamtlich von den Mitgliedern betrieben werden. Wissenstransfer und Instanzierung von Projekten erfolgen horizontal.

Das Metalab ist sozialer Treff- und Ausgangspunkt für konstruktive Freizeitgestaltung, Wissenstransfer und Hackerkultur. Eine Gemeinschaft - mehr als die Summe ihrer einzelnen Teile - ergänzt sich gegenseitig und lässt jeden einzelnen profitieren. Vernetzung kann nicht ausschließlich virtuell erfolgen, die physische (räumliche) Basis ist zu schaffen.

Unser Klientel sind hochmotivierte Innovateure welche sowohl gerne lernen, als auch gerne Wissen vermitteln. Da die partizipierenden Vereine und Einzelpersonen bereits jetzt, mit relativ wenig Infrastruktur, rege Wissen austauschen und sich gegenseitig unterstützen, erwarten wir uns eine hohen Produktivitätsgewinn durch eine Verstärkung der Infrastruktur des Metalabs.

Wir sind der Meinung das große Investitionen in Technologiezentren udgl. nur suboptimal genutzt werden können, solange das Verhältnis zu Innovation und Entrepreneurship zaghaft ist. Ohne entsprechende Klein-Investitionen in gerade erst aufkeimende Innovation enden viele gute Ideen schon lange vor der Startphase. Um etwas am Image der Innovation und des Entrepreneurship in Österreich zu verändern erachten wir es für sinnvoll dort zu investieren wo, wie man so schön sagt, das Gras am grünsten ist: Bei jenen Innovateuren die in vielerlei Hinsicht bereit sind, aber die nicht die notwendigen Ressourcen zur Verfügung haben.

ein nicht virtueller Treffpunkt fuer Hacker

Das Metalab ist ein eigenständiges Projekt, welches stark an die kulturellen Gegebenheiten in Wien angepasst ist und aus den Bedürfnissen einer Vielzahl bestehender Innovator-Communities und Vereine in Wien gewachsen ist. Wir bauen allerdings auf die Erfahrungen von gedankenverwandten und bereits etablierten ähnlichen Zentren in Europa, wie z.B. der c-base in Berlin.

Wie sieht's aus?

Mit 157 Abonnenten unser Mailinglisten (119 auf der Diskussionsliste, und 38 auf der Announce-Only Liste), sowie 105 Wiki-Usern können wir ein konkretes Bedürfnis dokumentieren. Mehr als 100 Einzelpersonen haben Interesse und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit an dem Projekt bekundet und Vorarbeiten im Rahmen mehrerer Treffen geleistet. Es liegen dem Metalab zugedachte Hardware, Equipment, und Einrichtung im Wert zehntausender Euro ungenutzt in Lagerräumlichkeiten.

Im Februar 2006 haben wir ein geeignetes Lokal in Wien 1. besichtigt und entsprechende Finanzierung gesichert. Leider wurde uns vom Vermieter nicht der Zuschlag erteilt, so dass wir derzeit nach einer geeigneten Immobilie suchen.

Was sind unsere nächsten Schritte?

  • Koordinierte Suche nach einer Immobilie
  • Verhandlungen mit Vermietern
  • Bereitstellung geeigneter Räume
  • Generalversammlung zur Bestätigung oder Neuwahl des Vorstands

Was wollen wir von einer Location?

alte Hardware sinnvoll nutzen

Wir benötigen eine Location, die im Sinne des Projektes sofort benutzbar ist – Sanitäreinrichtungen, Heizmöglichkeit und (kleine Tee-) Küche sollen von Anfang an zur Verfügung stehen, größere Umbauarbeiten sollen nicht nötig sein. Die Ausgestaltung selbst wird eines der ersten Projekte. Im Moment beschränken wir uns darauf, konkrete Möglichkeiten zu vergleichen. Eine ideale Location muss viel Platz (130-300 m2) bieten, zentral liegen und öffentlich gut erreichbar sein (U-Bahn Knotenpunkt). Wir erwarten uns einen Quadratmeterpreis von 4-7 Euro bestreiten zu können.

Was fehlt noch?

  • Eine Immobilie
  • Weitere Sponsoren die unseren Start unterstützen.

Was ist unser Finanzierungsplan?

Wir wollen Kostendeckung durch Eigenmittel erreichen: Mitgliedsbeiträge, eventuell Barbetrieb. Förderungen dienen der Unterstützung des Aufbaus, der Betrieb soll aber mittelfristig ohne externe Zuwendungen finanziert werden. Als Ziel solider Finanzierung gilt für uns, dass viele kleine Beiträge besser sind als ein paar wenige große, wodurch wir die Volatilität des Kapitals zu minimieren streben.

Daher werden wir

  • die Beiträge der Einzahlenden klein und regelmäßig, dafür aber
  • die Anzahl der Einzahlenden groß halten.

Dieses Prinzip wollen wir für alle Finanzierungen anwenden, um das Überleben des Projekts langfristig zu sichern und die Chance eines finanziellen Engpasses zu minimieren.

Derzeit haben wir verbindliche Mitglieder-Zusagen in der Höhe von 900,- Euro monatlich. Wir streben monatliche Einnahmen in der Höhe von 1100,- Euro an, um Lokal und Betriebskosten finanzieren zu können. Dieser Betrag ist - ohne Beachtung sonstiger Einnahmen - über 55 Mitglieder, welche jeweils 20,- Euro pro Monat einzahlen, abzudecken. Zusätzlich haben wir bereits 300 Euro monatliche Unterstützung durch Sponsoren zugesagt bekommen. Wir rechnen mit deutlichem Mitgliederzuwachs, sobald wir eine konkrete physische Präsenz haben. Da derartige Erwägungen jedoch keine solide Finanzierung garantieren, evaluieren wir im Moment Strategien, um das Startrisiko abzufedern.

Das Umfeld

Hackerkultur ist Bewegung

Das Ausloten technischer Möglichkeiten, die Durchführung von Experimenten und die Abschätzung möglicher Auswirkungen neuer Technologien haben Tradition und sind Ausgangsbasis für jede Art von Forschung und Weiterentwicklung. Seit Mikroprozessoren für Einzelne erschwinglich wurden, hat sich die „Szene“ rapide weiterentwickelt. Der Personal Computer demokratisierte technologische Experimentierfreudigkeit, und die Mailbox-Szene schuf Kommunikationsplattformen dafür. Die internationale Vernetzung hat das Potential weiter vervielfacht. Rund um Open Source, Freie Software und Internet-Visionäre hat sich eine neue aktive Bewegung gebildet. „Hackerkultur“ im ursprünglichen Sinn des Wortes ist geprägt vom konstruktiven, spielerischen und progressiven Umgang mit Technologie und motiviert durch das gestalterische Potential, das die Informationstechnologie der Allgemeinheit eröffnet hat. Wir sehen Hackerkultur als wichtigen Beitrag zur gesellschaftspolitischen Entwicklung und als kreative Triebfeder für technologische und gesellschaftliche Innovation.

Inspiration für das Metalab

Alte Hardware sinnvoll nutzen - neue Hardware experimentell entwickeln

Als Inspirationsquelle dient die seit 11 Jahren in Berlin bestehende c-base. Die c-base hat eine günstige Lage an der Spree und orientiert sich gestalterisch an einer futuristischen Raumstation. Manche Lokale in Wien, wie z.B. das Flex am Donauufer, können einen durchaus ähnlichen Look aufweisen. Parties und Partylokale sind jedoch von passivem Konsum gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu steht in der c-base – und auch für uns - aktives Schaffen und Gestalten durch eine breite Mitgliederbasis im Vordergrund. Die c-base hat inzwischen über 300 Mitglieder. Ähnliche Kreativitäts- und Aktivitätszentren sind das Essener Unperfekthaus, die CCC Clubs in Köln, Berlin, und Aachen, The Hub in London, das ASCII in Amsterdam und der Netzladen in Bonn. An all diesen Orten stehen den Mitgliedern Räumlichkeiten und Infrastruktur zur Verfügung. Sie fungieren als Sammelbecken für kreative Menschen, wo gemeinsam Projekte erdacht und umgesetzt werden. Vergleichbare aktivitätsorientierte Freizeitmöglichkeiten fehlen in Wien, in starkem Gegensatz zu den „üblichen“ konsumorientierten Freizeitmöglichkeiten, die sich jungen Menschen in Wien bieten. Aktives Einbringen, Austauschen mit anderen und gemeinsames kreatives Erschaffen ist unsere Devise.

Unser Vorhaben, ein ähnlich aktivitätsorientiertes Zentrum in Wien aufzubauen, entwickelte sich über die Jahre, motiviert durch Besuche der c-base und ähnlicher Orte. Viele von uns besuchen jedes Jahr den Chaos Communications Congress in Berlin. Dort finden sich alljährlich rund 3500 Besucher aus aller Welt ein, die in der letzten Dezemberwoche Workshops und Vorträge halten und besuchen. In über 150 Vorträgen reichten die Themen beim 22. Chaos Communication Congress von Urheberrecht, Theorien über die Natur des Bewusstseins und der Angreifbarkeit von automatisierten Überwachungssystemen über Anleitungen zum Selbstbau eines Mobiltelefons auf Basis offener Hard- und Software bis hin zu einer Auseinandersetzung mit Moores Utopiegedanken und Hackerkultur.

Das Programm der c-base bietet ein Spektrum, das von Go-Spieleabenden, Programmierer-Stammtischen, Theateraufführungen, 3D-Animationstreffen, Comic-Konferenzen, Vorträgen und Workshops bis hin zu Wavelan-Antennenbau und Konferenzen zu neuen Internet-Zahlungssystemen und Alternativwährungen reicht. Das ganze Konzept hat uns so sehr überzeugt, dass wir im Oktober 2004 die c-base gebeten haben nach Wien zu kommen, um uns mehr über ihr Finanzierungsmodell und das Projekt im Allgemeinen zu erzählen.

auch Hacker wollen soziale Kontakte

Auch Hacker wollen soziale Kontakte

Leben gewinnt das Metalab erst durch die Menschen, die es besuchen und durch die Projekte, die dort realisiert werden. Praxis allein bestimmt nicht das tägliche Leben. Die Mitglieder und Gruppen des Metalab beschäftigen sich mit weit gefächerten Themen.

Themenkreise

Die möglichen Themen des Metalabs sind so breit gefächert, wie die Menschen, die es bevölkern. Da spannt sich der Bogen von Systemmodelierung, über Photographie, Hardwarehacking und freie Funknetzwerke bis hin zu alternativen Währungen und genetischer Programmierung.

Derzeitig geplante Projekte

  • HappyLab / FabLab: Ein Platz zum Selberbasteln von Open Source Hardware. Hier kann man mit modernen Fräsmaschinen, Lasercuttern, und Platinenätzmaschinen fast alles fertigen. Ein Großteil der nötigen Hardware befindet sich bereits im Besitz partizipierender Vereine, wird aber in den Wohnungen von Privatpersonen aufbewahrt.
  • Büro für Geeks: Ein geteilter Arbeitsplatz für Geeks. Hier könnte so manche Gelegenheit für Kollaborationen entstehen.
  • Bibliothek - Eine bescheidene Bibliothek zum Sitzen und Schmökern.
  • KulinarischeExkursionen: Gemeinsames kochen und genießen.
  • GoLab: Socialising beim ältesten Spiel der Welt, das Computer noch lange schlechter spielen werden als Menschen.
  • GiftCulture: Kooperatives Zusammenleben.
  • Ein MUD, zur Erzeugung einer Mythologie rund ums Metalab.
  • DiscordianLectures: Vortragsreihen, Workshops.
  • Filmabend: Ab und zu, zum gemeinsam schauen und anschließend diskutieren.
  • Dunkelkammer: Fotografien selbst entwickeln, sei es digital oder analog.
  • Core Wars: Programmier-Competition.

Mythologie

Rund um das Metalab wird eine Rahmengeschichte entwickelt, welche dem Schaffen eines positiven Gruppengefühls dient. Durch diese Mythologie wird das Lab als Zuhause positioniert, welches man gemeinsam erarbeitet und nützt, ohne seine Individualität opfern zu müssen. Das Erdenken von Hintergrundmythologien hat in der Menscheitsgeschichte im Allgemeinen und in der Hackerkultur im speziellen eine lange und farbenfrohe Tradition, die wir gerne fortführen.

Wie all unsere Dokumentation entsteht auch unsere Geschichte gerade in einem Wiki, in dem jeder mitschreiben und Verbesserungen vornehmen kann. Das Wiki ist – richtig eingesetzt – ein mächtiges soziales Werkzeug. Auf den Wiki-Seiten sammeln sich mit der Zeit sehr große Datenmengen: das Langzeitgedächtnis des Metalab. Das Entscheidende ist, dass die Daten nicht statisch sind: Sie werden ständig verändert. Selbst der Text dieses Folders ist im Laufe der Zeit in mehreren hundert kleinen Schritten im Wiki entstanden und verändert sich immer noch weiter, solange es das Metalab gibt.

Kontext

Das Projekt sieht sich im Sinne der Invest in Europe Initiative der Europäischen Union als Zentrum für Innovation. Durch horizontalen Wissenstransfer und Infrastruktur wird eine kostengünstige interdisziplinäre Förderung von Innovateuren durch Selbstbetreuung möglich.

Sponsoren

Wir werden Dankenswerter Weise unterstützt von

Knallgrau-200x48.gif Gcp-logo.gif Sec consult-200x44.gif
http://www.knallgrau.at/
http://www.gamma-capital.com/
http://www.sec-consult.com/
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http://www.cubit.at/