Finanzierung

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Arbeitsgruppe

Um die Finanzierung kümmert sich ab jetzt ein Projektteam.

Finanzierung

Aus einem Prinzip des Capital Asset Management leitet sich ab, dass viele kleine Beträge besser sind als ein paar wenige grosse. Das minimiert die Volitalität der Summe der Beträge und das sollte ein Ziel einer soliden Finanzierung sein. Als simples Beispiel dieses Prinzip stelle man sich einen "Grossinvestor" vor, der 400 EUR pro Monat zahlt, und 20 "Kleininvestoren", die je 20 EUR pro Monat zahlen. Die 20 Kleininvestoren und der Grossinvestor unterscheiden sich nicht und zahlen mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%. Der Erwartungswert ist in beiden Fällen 320 EUR. Die Standardabweichung der Summe von Beträgen über die Zeit ist natürlich beim Grossinvestor viel höher.

Daher ist der Vorschlag

  • die Beträge der Einzahlenden klein, dafür aber
  • die Anzahl der Einzahlenden gross zu halten.

Dieses Prinzip kann man für alle Finanzierungvorschläge anwenden. Man nehme viele Mitglieder dafür einen geringen Mitgliedsbeitrag. Man nehme viele kleine Förderungen anstatt einer grossen. Ziel ist mit diesem Vorgehen das Überleben des Projekts langfristig zu sichern und die Chance eines finanziellen Engpass zu minimieren.

Mitgliedsbeiträge

Um die Mittel aus den Mitgliedsbeiträgen schätzen zu können, ist eine Schätzung der Mitglieder notwendig, die bereit sind Betrag X monatlich beizusteuern. Zunächst mal, was ist ein für dich realistischer monatlicher Betrag? Siehe bitte WikiVote

Bitte um Kommentare/Meinungen -- Clemens

  Könnten wir versuchen ein bisschen zu skizzieren, was für diesen Mitgliedbeitrag zu erwarten ist?
  
  Ich beginne hier mal:
  * Einen Arbeitsplatz (Stuhl und Tisch; unabhängig von Uhrzeiten und Feiertagen)
  * Internetanbindung
  * Zugang zu einer Kaffeemaschine
  * Zugang zu sanitären Anlagen (WC; frisches, klares Wasser)
  * Zugriff auf die Bücher, die sich (vielleicht) über die Zeit im Metalab ansammeln
  
  -- 18:03, 7. Dez 2005 (CET)

Gratis Lokal, Temporäre Miete

Eine der interessantesten Möglichkeiten die gerade verfolgt wird, ist von der MA18 Stadtentwicklung eine Location temporär auf 2-3 Jahre, gratis oder extrem billig, zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das ist Arbeit, und es gibt keine Erfolgsgarantie, aber wir versuchen das jetzt einfach mal.

Zusammenarbeit mit bestehenden Kulturzentren

Es wäre interessant nochmal einen genauen Blick darauf zu werfen, welche verwandten Zentren es schon in Wien gibt, die noch Platz haben könnten. Vielleicht sind diese ja an etwas Verjüngung interessiert. Die so zustandekommenden Synnergien könnten durchaus interessant werden. Wichtig ist dabei, dass wir genug freie Hand behalten, um uns nicht in Gefälligkeit aufzulösen.

Vermietung des Lokales

Eine Idee wäre es, abhängig von der Höhe des Mitgliedsbeitrages die Räumlichkeiten unterschiedlich oft benutzen zu dürfen. So könnte z.B. eine anderer Verein für 50 Euro im Monat förderdes Mitglied werden, und das Recht erhalten die Räumlichkeit 2x im Monat für eigene Veranstaltungen nutzen zu dürfen.

  • Genau das, soll nicht passieren. Dass der Platz einfach nur eine Location ist, wo Vereine je nach Cash-Lage sich einmieten. Der Platz ist immer für alle metalab mitglieder offen. Das soll aber nicht verhindern, dass man sich wenn ein Projekt Platz erfordert, dafür einträgt. Sollte es zu Reibungen kommen, kann man immer noch Abstimmungsmodi implementieren.
  • Vereine sollten imho formal keine besonderen Rechte haben, sondern Individuen die auch in einem Verein sind, können dort etwas machen.
    • Naja, was aber, wenn sich ein Verein dort regelmaeszig (alle 2 Wochen) dort trifft? Es muss die Moeglichkeit geben derartige Reservierungen durchfuehren zu koennen - sonst ist es fuer eine Funkfeuer, CNGW uninteressant .. --Teemu 15:19, 2. Dez 2005 (CET)
      • Reservierungen kann man problemlos intern unter den Mitgliedern ausmachen. Die Handlungen eines Vereins unterscheiden sich nicht von jenen einer anderen unbenannten Gruppe Mitglieder. Beide wollen Raum reservieren, und können das auf die gleiche Art und Weise tun. Das ganze ist ein Projektzentrum, kein geteiltes Vereinslokal. --Enki 21:29, 2. Dez 2005 (CET)
        • schon klar .. --Teemu 15:24, 3. Dez 2005 (CET)
        • Ich würde es sogar befürworten, wenn es für bestimmte Vereine komplett uninteressant ist, derartige Reservierungen durchzuführen --Phantasus

Förderungen

Siehe Förderungen

  • Aktuelle Empfehlung meinerseits lautet zu versuchen für das die Räumlichkeiten Förderung aus den Kulturbudget der Bezirke (eine oft vergessene Finanzquelle] bzw. von der MA 7 entweder unter dem Punkt Netzkultur oder Wissenschaftsförderung zu bekommen. Was Equipment betrifft hätten wir Chancen beim Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank, dazu müssten wir aber bis 6. Jänner 2006 genau wissen was wir brauchen und würden das Geld erst im Juni 2006 erhalten. -- Andreas 3. Dez. 2005

Firmensponsering

  • Wie stehen wir eigentlich zum Sponsering durch Firmen? Ansonsten könnte man die großen IT-Firmen (IBM, HP, Siemens) anhauen, ob sie uns nicht für die Einrichtung des Lokales mit Summen in der Höhe von 1.000 bis 2.000 Euro sponsern? -- Andreas 3. Dez. 2005
    • und dafuer ne "sponsored by <insert name>"? firmen wuerde ich raushalten --Teemu 15:23, 3. Dez 2005 (CET)
      • Wofür ich mich hüten würde, wären Sponsoren die dafür irgendetwas wollen, was über einen Link irgendwo in den hinteren Ecken des Wikis hinausgeht, oder die eine exklusive Sponsorship wollen. Aber kleinere Firmensponserings von mehreren Firmen wäre eine gute Möglichkeit an ein wenig geld zu kommen & Kontakte zu knüpfen um z.B. an alte oder nicht gebrauchte Hardware zu kommen, oder neue Geräte zum Selbstkostenpreis kaufen zu können. -- Andreas 3. Dez. 2005
        • gegen eine CNC Maschine wo draufsteht "powered by <insert name>" hab ich ja nix, aber gegen geld wollen firmen irgendeine form der praesenz - bei einer lokation z.b. im namen. ba-ca forum usw... --Teemu 15:20, 5. Dez 2005 (CET)
    • Vorallem der Netzzugang könnte zumindest zum Teil versucht werden gesponsert zu werden. Silverserver hat zum Beispiel sponsership-kultur. --Christoph 04.12.05
      • materielle spenden oder eben netz sehe ich ja nicht als problembehaftet an. geld ist es in jedem fall. --Teemu 15:20, 5. Dez 2005 (CET)
    • Was ich bis jetzt rauslesen kann, stehen wir Geld/Atome/Dienste annehmen alle pragmatisch gegenüber: Hängt von den Konditionen ab, und wir wollen nicht abhängig werden. Denke das wird keine Probleme machen, sobald wir mal im Betrieb sind und unsere Identität gefunden haben. --Enki 18:21, 5. Dez 2005 (CET)

Verkauf von Getraenken

  • Mate
  • Im MetaLab befindet sich ein Kuehlschrank (aehnlich wie bei der quintessenz)
  • oder aber es gibt eine richtige bar?
  • Für den internen Bedarf haben sich im CCCB Getränkeautomaten bewährt. Bei Getränken geht es um Geld, und finanzielle Verantwortlichkeiten lassen sich nicht beliebig breitflächig auf eine Gruppe verteilen, und es kann nicht immer jemand der für Geldsachen zuständig ist anwesend sein.
    • In Gemeinschaften, wo ein Basis an Vertrauen herrscht, geht das auch anders. Auf den Uni-Fachschaften gibt es ein paar Varianten, von denen ich die folgende am besten finde: Es gibt einen Getränkevorrat von dem man sich nehmen kann und ein entsprechendes Stricherl auf einer Liste macht. Das Geld wird dafür im Vorhinein kassiert. D.h. ich zahl 10 EUR ein und verkonsumier die nach belieben. Kann man z.b. gleich mit einem Mitgliedsbeitrag einzahlen. Optional zum Stricherl sollte es auch eine Getränkekasse geben wo man anstatt das Stricherl zu machen gleich einwerfen kann. --Clemens
    • War bei uns in der Firma auch so ud das hat sehr gut funktioniert --Wizard23 17:18, 28. Nov 2005 (CET)
    • Finde ich ein gutes Modell. Der Schwachpunkt dabei ist der eingeschlossene Personenkreis: Wenn maximale Offenheit gewünscht ist, wird der stark schwanken. --Frank Nov 28 18:29:50 CET 2005
    • Ja, Gäste gibt es auch in der Fachschaft und für die die keine Stricherl machen können weil nicht Mitglied sollen dann halt den Betrag in die Kaffee-Kassa werfen. Darauf wird schon der ein Auge werfen der die Gäste reingelassen hat. Sollten die Gäste unüberschaubar viele sein, weil z.b. bei einem Vortrag oder sonst etwas aussergewöhnlicherem, dann kann man ja auf Barbetrieb umsteigen. Clemens 22:40, 28. Nov 2005 (CET)
    • Bei einem offenen Raum wird das nicht funktionieren, weil vielleicht nicht jeder weiß wer dazugehört und weil manchmal schlicht und einfach Dinge vergessen werden. Ich kenne es vom q/office, wo man immer schauen muß daß niemand vergißt Münzen einzuwerfen. Dazu muß noch geklärt werden, wer die Getränke organisiert. Automagisch landen die nicht im Metalab. --Lynx 19:30, 2. Dez 2005 (CET)
    • Das MetaLab wird kein offener Raum sein. Wahr ist, dass dort jeder Zutritt haben soll. Aber das ist nicht gleich einem offenen Raum, der Zutritt für jedermann voraussetzt. Wir werden dort, wenn sich Dinge wie FabLab realisieren, zuviele heikle Gerätschaften rumstehen haben. Zudem sind wir auch kein öffentlich geförderter Raum, sondern müssen von Privatbeiträgen unsere Existenz sichern. Dass wird uns wie einem Lokal mit horrenden Aufschlägen auf Getränken finanzieren, ist kein Ziel. Auch sind wir keine Bar mit Zielgruppe Hacker. Das bedeutet das Geld muss woanders her kommen und das naheliegenste sind Mitgliedsbeiträge. Der einzige Anreiz, diese zu Zahlen ist eine Verknappung des Zugangs zum MetaLab. Positiv ausgedrückt, wer zahlt bekommt das Recht das MetaLab zu nützen (mit Gästen nach fair-use). Der, der Gäste ins Metalab holt, hat auch dafür Sorge zu tragen, dass sie sich an unsere Spielregeln halten. Ich hoffe sehr, dass wir triviales wie Getränkeorganisation einfach regeln können, anderenfalls seh ich keine Hoffnung, wie wir die grosseren Renovierungsarbeiten, die eine neu angemietete Location mit sich bringen, je bewältigen können. Clemens 12:42, 6. Dez 2005 (CET)
    • Ich geh nicht davon aus, dass sich ein signifikanter Prozentsatz diebisch verhält, aber wir müssen uns zumindest was das Abhandenkommen von Zechgeld angeht, auch gegen destruktive Minderheiten zu schützen wissen. Beim SpeedGeeking wurde übrigens auch Geld aus den Spendentöpfen entnommen. Dass wir nicht mit einem Minus ausgestiegen sind, lag an zufälligerweise ersparten Portierkosten. Die Mehrheit hat aber klar kooperativ agiert, und großzügig gespendet. Danke nochmals dafür! --Enki 15:01, 6. Dez 2005 (CET)